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<title>Trapezblech</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Trapezblech</span></h1>
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<p><b>Trapezbleche</b> (auch <b>Trapezprofile</b> oder <b>Profiltafeln</b>) sind im Querschnitt <a href="Trapez_(Geometrie)" title="Trapez (Geometrie)">trapezähnlich</a> gekantete Profilbleche (im Gegensatz zu <a href="Wellblech" title="Wellblech">Wellprofilen</a>, deren Querschnitt <a href="Sinus" class="mw-redirect" title="Sinus">sinusförmig</a> gekrümmt verläuft). Trapezprofile finden vor allem im Gewerbe- und Industriebau vielfältige Anwendung für Dach-, Decken- und Wandkonstruktionen. Die obenliegenden Bereiche des Trapezprofils werden als Obergurt, die untenliegenden als Untergurt bezeichnet. Versteifungen in Obergurten, Untergurten und Stegen nennt man <a href="Sicke" title="Sicke">Sicken</a> oder Versätze.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verwendung">Verwendung</h2></div>

<p>Trapezprofile werden insbesondere zur Herstellung von Decken, Dächern und Wänden eingesetzt. Ein typisches Einsatzgebiet ist der Industrie- und Hallenbau, häufig in Verbindung mit einer Stahl-<a href="Skelettkonstruktion" class="mw-redirect" title="Skelettkonstruktion">Skelettkonstruktion</a>.
</p><p>Gründe für den Einsatz von Trapezprofile:
</p>
<ul><li>geringer Aufwand für Transport und Lagerung</li>
<li>geringes Gewicht</li>
<li>geringe Herstellungskosten,</li>
<li>rascher Baufortschritt durch leichte, großflächige und auf Maß geschnittene bzw. vorgefertigte Elemente</li>
<li>einfache Montage (Befestigung mit <a href="Selbstschneidende_Schrauben" class="mw-redirect" title="Selbstschneidende Schrauben">selbstschneidenden Schrauben</a>)</li></ul>
<p>Bei erhöhten Anforderungen an Wärmeschutz, Schallschutz, Schwingungsanfälligkeit und <a href="Brandschutz" title="Brandschutz">Brandschutz</a> muss das dünne Trapezprofil im Verbund mit anderen Baumaterialien eingebaut werden.
</p><p>Gründe gegen die Verwendung von Trapezprofilen:
</p>
<ul><li>Das Auftreffen von Regentropfen und Hagel ist oft im unter der Trapezblechdeckung hörbar, in geringerem Maß auch bei gedämmten Sandwich-Elementen.</li>
<li>Im Vergleich zu traditionellen Dachdeckungen wirkt ein mit Trapezblech gedecktes Dach häufig monoton und kontrastarm. Aufgrund ihrer Plastizität und des Schattenwurfs der Stege sind <a href="Stehfalz" class="mw-redirect" title="Stehfalz">Stehfalzdächer</a> in der Regel optisch attraktiver.</li></ul>
<p>Da es in vielen gewerblich oder industriell genutzten Gebäuden nicht auf den Nutzungskomfort und die optischen Eigenschaften ankommt, liegt hier das Haupteinsatzgebiet für Trapezprofile.
</p><p>Ab dem 1. Juli 2014 dürfen nach der Bauprodukte-Verordnung (BauPVO) tragende Profiltafeln nur noch nach Eurocode DIN 1993-1-3 bemessen und mit CE-Kennzeichnung und dazugehöriger Leistungserklärung nach DIN EN 1090-1 hergestellt und verbaut werden. Typenbemessungen und Tragfähigkeitsnachweise nach 18807-1 (Stahl) und Ü-Zeichen dürfen nicht mehr verbaut werden.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Verlegung">Verlegung</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Positivlage">Positivlage</h4></div>
<p>In der Positivlage weisen die schmalen Stege nach unten bzw. nach innen.
Sie wird bei Trapezblechen gewählt, die keine bedeutenden Wassermengen abführen müssen, um eine möglichst breite Unterlagsfläche für Dämm- oder Dichtmaterialien bereitzustellen.<sup id="cite_ref-knoedel_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-knoedel-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Negativlage">Negativlage</h4></div>
<p>In der Negativlage weisen die schmalen Stege des Blechs nach oben bzw. nach außen.
</p><p>Die Negativlage wird bei Dachblechen gewählt, da Regenwasser in den breiten Kanälen zwischen den Stegen abfließen kann, ohne diese vollständig aufzufüllen. Der Randbereich von Trapezblechen ist in der Regel so ausgebildet, dass eine Überdeckung ausschließlich im Bereich der schmalen Stegen vorliegt. Liegen die Stege unten, so kann Regenwasser ab einer gewissen Niederschlagsmenge im Bereich der Überdeckung leichter durch die Dachfläche treten.
</p><p>Im Bereich der schmalen obenliegende Überdeckung der Stege kann das Trapezblech außerhalb der wasserführenden Rinnen durch Schrauben mit der Unterkonstruktion verbunden werden, ohne dass sich das Blech allzu leicht nach unten wölbt.
</p><p>Bei Wandverkleidungen wird die Negativlage häufig aus optischen Gründen gewählt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Herstellung,_Material_und_Korrosionsschutz"><span id="Herstellung.2C_Material_und_Korrosionsschutz"></span>Herstellung, Material und Korrosionsschutz</h2></div>
<p>Häufigstes Ausgangsmaterial sind Stahl-Feinbleche mit einer Stärke von ca. 0,35 bis 1,50&nbsp;mm, Aluminiumbleche mit einer Stärke von 0,50 bis 1,20&nbsp;mm und selten auch Edelstahlbleche. Das häufig bereits <a href="Beschichten" title="Beschichten">endbeschichtete</a> Blech wird von einem <a href="Coil" title="Coil">Coil</a> (einer Blechrolle) im Kaltverformungsverfahren durch einen <a href="Rollformer" class="mw-redirect" title="Rollformer">Rollformer</a> geführt, der ein Endlosprofil erzeugt, das anschließend mit einer <a href="Schere" title="Schere">Profilschere</a> auf die gewünschte Länge zugeschnitten wird. Ein Rollformer ist eine <a href="Walzwerk" title="Walzwerk">Walzstraße</a> mit einer großen Anzahl hintereinanderliegender <a href="Walzen" title="Walzen">Walzen</a>.
</p><p>Die Farbbeschichtung ist "tiefziehfähig" und reißt daher nicht bei der Verformung.
</p><p>Zum <a href="Korrosionsschutz" title="Korrosionsschutz">Korrosionsschutz</a> werden Stahlbleche standardmäßig mit einem Metallüberzug versehen (<a href="Verzinken" title="Verzinken">Verzinkung)</a> und meist zusätzlich organisch beschichtet (<a href="Coil_Coating" title="Coil Coating">Bandbeschichtung</a>). Das gesamte Korrosionsschutzsystem bestehend aus Metallüberzug und organischer Bandbeschichtung wird auch Duplex-System genannt.
</p><p>In Deutschland sind als Duplex-System die nachstehenden Metallüberzüge zu verwenden (Mindestauflage):
</p>
<ul><li><b>Z275</b><sup id="cite_ref-:0_3-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Metallüberzug aus Zink, Auflage insgesamt 275 g / m². Die Zinkschicht hat einen Gehalt von mindestens 99 Massenprozent Zink. Typische Schichtdicke je Seite 20 µm. Typisches Auflagegewicht je Seite 137,5 g / m².</li></ul>
<ul><li><b>ZA255</b><sup id="cite_ref-:0_3-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Metallüberzug aus einer Zink-Aluminium-Legierung (95&nbsp;% Zn, 5&nbsp;% Al), Auflage insgesamt 255 g / m². Typische Schichtdicke je Seite 20 µm. Typisches Auflagegewicht je Seite 127,5 g / m².</li></ul>
<ul><li><b>AZ150</b><sup id="cite_ref-:0_3-2" class="reference"><a href="#cite_note-:0-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Metallüberzug aus einer Aluminium-Zink-Legierung (55&nbsp;% Al, 43,4&nbsp;% Zn, 1,6&nbsp;% Si), Auflage insgesamt 150 g / m². Typische Schichtdicke je Seite 20 µm. Typisches Auflagegewicht je Seite 75 g / m².</li></ul>
<ul><li><b>ZM120</b><sup id="cite_ref-:0_3-3" class="reference"><a href="#cite_note-:0-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Metallüberzug mit einem Zinkanteil von mindestens 92&nbsp;% sowie Anteilen von insgesamt bis zu 8&nbsp;% Magnesium und Aluminium. Typische Schichtdicke je Seite mindestens 9 µm. Typisches Auflagegewicht je Seite 60 g / m².</li></ul>
<p>Die organische Beschichtung kann ein- oder mehrschichtig als Flüssigbeschichtung, als Folienbeschichtung oder als Pulverbeschichtung auf das schmelztauchveredelte Band aufgebracht werden. Im Metallleichtbau ist es üblich, dass die Beschichtung am ebenen Band in einer Bandbeschichtungsanlage (Coil-Coating-Anlage) oder einer kombinierten Bandverzinkungs-und-Bandbeschichtungs-Anlage aufgebracht wird.
</p><p>Die Bandbeschichtung ist in vielen unterschiedlichen Farben und Beschichtungsstärken möglich. Standardmäßig wird Polyesterharz – SP, eine Flüssigbeschichtung in der typischen Schichtdicke von 25 μm einschließlich etwa 5 μm Grundbeschichtung verwendet. Sie ist eine vielseitig verwendbare Beschichtung mit guter Umformbarkeit und guten dekorativen Eigenschaften. Hinsichtlich ihrer Witterungsbeständigkeit ist sie befriedigend bis gut für den Außeneinsatz geeignet. Weitere Beschichtungsarten sind Polyurethan, HDP, PVDF, PVF und Plastisole (PVC).<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Beschichtungen sind in Schichtdicken bis 200 µm erhältlich und für die verschiedenen Anforderungen unterschiedlich gut geeignet. Der Hersteller sollte bei der Auswahl des richtigen Beschichtungssystems befragt werden.
</p><p>Aluminiumbleche sind in blank, stucco-dessiniert (strukturiert) und bandbeschichtet erhältlich.
</p><p>Spezielle Profilvarianten sind:
</p>
<ul><li>Akustikprofile (<a href="Lochplatte_(Halbzeug)" title="Lochplatte (Halbzeug)">gelochte Profiltafeln</a> für Innenverkleidungen von z.&nbsp;B. <a href="Produktionshalle" title="Produktionshalle">Produktionshallen</a> um den <a href="L%C3%A4rm" title="Lärm">Lärmpegel</a> zu reduzieren)</li>
<li><a href="Schalld%C3%A4mpfung" title="Schalldämpfung">Antidröhnbeschichtete</a> Profile</li>
<li><a href="Bombieren" title="Bombieren">Bombierte</a> (in Längsrichtung gerundete) Profiltafeln</li>
<li>Durch <a href="Vliesstoff" title="Vliesstoff">Vlies</a> oder anderes saugfähiges Material antitropfbeschichtete Profiltafeln (zur Aufnahme und vorübergehenden Speicherung von <a href="Kondensation" title="Kondensation">Kondenswasser</a>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Statik">Statik</h2></div>

<p>Durch das Kanten der Profiltafeln erhöht sich das <a href="Fl%C3%A4chentr%C3%A4gheitsmoment" title="Flächenträgheitsmoment">Flächenträgheitsmoment</a> (bzw. das <a href="Widerstandsmoment" title="Widerstandsmoment">Widerstandsmoment</a>) des Profils deutlich, da sich der Abstand der Randfaser vom Schwerpunkt um ein Vielfaches erhöht (<i>siehe auch:</i> <a href="Steinerscher_Satz" title="Steinerscher Satz">Steinerscher Satz</a>). Dies bewirkt trotz des geringen Materialeinsatzes eine enorme Steigerung des Tragvermögens.
</p><p>Bei höheren Trapezprofilen (ab ca. 80 mm) werden die Stege selber nochmals leicht profiliert, um ein <a href="Beulen" title="Beulen">Beulen</a> oder Ein<a href="Knicken" title="Knicken">knicken</a> zu behindern.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Beispiel">Beispiel</h3></div>
<table class="wikitable">

<tbody><tr>
<th width="300">&nbsp;
</th>
<th width="220"><b>Ebenes Blech</b>
</th>
<th width="220"><b>Trapezprofil</b><br><b>(111/275)</b>
</th></tr>
<tr>
<td>Blechdicke</td>
<td>1,00&nbsp;mm</td>
<td>1,00&nbsp;mm
</td></tr>
<tr>
<td>Gewicht</td>
<td>7,85&nbsp;kg/m<sup>2</sup></td>
<td>12,1&nbsp;kg/m<sup>2</sup>
</td></tr>
<tr>
<td>Mögliche Spannweite <br>bei 1,20&nbsp;kN/m<sup>2</sup> Auflast</td>
<td>0,401&nbsp;m</td>
<td>4,54&nbsp;m
</td></tr></tbody></table>
<p>Einem Mehrverbrauch an Material von 54&nbsp;% steht also eine Steigerung der möglichen Spannweite auf mehr als das 11-fache gegenüber.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bemessung">Bemessung</h3></div>
<p>Für die <a href="Bemessung_(Ingenieurwesen)" class="mw-redirect" title="Bemessung (Ingenieurwesen)">Bemessung</a> von Trapezprofilen bieten die meisten Hersteller Tabellen an, mittels derer das benötigte Profil für eine statische Vorbemessung in Abhängigkeit von Spannweite und Auflast für verschiedene Stützungen (Ein-, Zwei- oder Dreifeldträger), einfach ermittelt werden kann. Für die endgültige statische Bemessung wird verschiedene Software angeboten. Eine Handrechnung muss in jedem Fall auf der Basis von Typenprüfungen des Herstellers erfolgen. Die darin erhaltenen Profilkennwerte sind unabhängig geprüft.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Stahlbeton-Verbundkonstruktion">Stahlbeton-Verbundkonstruktion</h2></div>
<p>Durch <a href="Verbundbau" title="Verbundbau">Verbundkonstruktionen</a> lassen sich die speziellen Eigenschaften von verschiedenen Materialien ausnutzen.
</p><p>Indem die Rippen des Trapezprofils mit Beton verfüllt werden, erhöht sich das Gewicht der Konstruktion. Schwingungsverhalten, Schalldämmung und Wärmespeicherfähigkeit verbessern sich. Sofern der Beton jedoch nicht durch gesonderte Verbindungselemente schubfest mit dem Trapezprofil verbunden wird, kann er keine Tragwirkung übernehmen und stellt lediglich eine zusätzliche Last dar.
</p><p>Alternativ kann ein leichtes Trapezprofil als verlorene Schalung eingesetzt werden. Es wird dann bis zur Aushärtung des Betons abgestützt. Ist der Beton ausgehärtet, übernimmt er die alleinige Tragwirkung.
</p><p>Die konstruktive Überdeckung bei Tragschalen aus Trapezprofilen mit oberseitiger Dachabdichtung ist mit einer Länge von 50 bis 150 mm auszuführen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Trapezprofile mit Blechdicken t<sub>N</sub> &gt; 1,0 mm werden stumpf gestoßen. Wird es erforderlich, Trapezprofile mit einer Blechdicke t<sub>N</sub> &gt; 1,0 aufgrund von z. B. fehlenden zweiten Befestigungsschienen am Auflager zu überdecken, so müssen die Bedingungen für Doppellagen eingehalten werden.<sup id="cite_ref-:1_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-:1-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Werden Profiltafeln als Dachdeckung (wasserführende Schale) verwendet, beträgt die Regeldachneigung 7°. Diese kann jedoch gemäß unten aufgeführter Tabelle bis auf 5° unterschritten werden, wenn zusätzliche dichtende Maßnahmen gemäß den vom IFBS veröffentlichten Details angewendet werden.
</p><p>Tabelle: Querstoß – Dachdeckung (Negativlage)
</p>
<table class="wikitable">
<caption>
</caption>
<tbody><tr>
<th colspan="2">Profiltafeln als Dachdeckung
</th></tr>
<tr>
<td>Dachneigung in Grad
</td>
<td>Überdeckungslänge in mm
</td></tr>
<tr>
<td>3° (Mindestdachneigung)
<p>bis 5°
</p>
</td>
<td>Ohne Querstoß und ohne Durchdringung
</td></tr>
<tr>
<td>5° bis 7°
</td>
<td>200 mit zusätzlichen Maßnahmen
</td></tr>
<tr>
<td>7° (Regeldachneigung)
</td>
<td>200
</td></tr>
<tr>
<td>≥ 7°
</td>
<td>200
</td></tr>
<tr>
<td>≥ 12°
</td>
<td>150
</td></tr>
<tr>
<td>≥ 20°
</td>
<td>100
</td></tr></tbody></table>
<p>Die Mindestdachneigung von 3° soll bei Dachdeckungen mit Profiltafeln nicht unterschritten werden. Die Querstoßüberdeckung ist immer in Abhängigkeit von der Dachneigung zu wählen.<sup id="cite_ref-:1_6-1" class="reference"><a href="#cite_note-:1-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eine Mindestüberdeckungslänge von 200 mm bei Querstößen in wasserführenden Dachschalen hat sich bewährt. Bei wasserführenden Dachschalen mit Profiltafeln aus Stahl sind aus Korrosionsschutzgründen in den Querstoßüberdeckungen immer zusätzliche Dichtungsmaßnahmen, z. B. geeignete Dichtbänder, vorzusehen.
</p><p>Früher wurde generell empfohlen, die Verlegerichtung entgegen der vorherrschenden Windrichtung auszuwählen. Aufgrund der Tatsache, dass es vielfach nicht die vorherrschende – oder maßgebende Windrichtung gibt, ein Dach in jeder Windrichtung dicht sein muss und heute Dichtbänder grundsätzlich zu verwenden sind, kann auf diese Empfehlung in Deutschland verzichtet werden. Die Berücksichtigung der vorherrschenden Windrichtung ist somit nur noch eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme, die Regendichtheit wird aber durch andere Maßnahmen gewährleistet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Gerhard Huber u. a.: <i>Baustoffkunde – Technologie der Bau- und Werkstoffe</i>. MANZ Verlag Schulbuch GmbH, Wien 2002, ISBN 3-7068-1209-6.</li>
<li><a href="Christof_Riccabona" title="Christof Riccabona">Christof Riccabona</a>: <i>Baukonstruktionslehre 5</i>. MANZ Verlag Schulbuch GmbH, Wien 2003, ISBN 3-7068-1511-7.</li>
<li>Ralf Möller u.&nbsp;a.: <i>Planen und Bauen mit Trapezprofilen und Sandwichelementen</i> Band 1: Grundlagen, Bauweisen, Bemessung mit Beispielen. Ernst &amp; Sohn, Berlin 2004, ISBN 3-433-01595-3.</li>
<li>Ralf Möller u.&nbsp;a.: <i>Planen und Bauen mit Trapezprofilen und Sandwichelementen</i> Band 2: Konstruktionsatlas. Ernst &amp; Sohn, Berlin 2011, ISBN 3-433-02843-5.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Metal_deck_(trapeze_shaped)?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Trapezblech</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tuv.com/germany/de/din-en-1090-zertifizierung-von-tragenden-bauteilen.html"><i>TÜV Rheinland</i> – DIN EN 1090 Zertifizierung von tragenden Bauteilen</a>. Abgerufen am 17. September 2015.</span>
</li>
<li id="cite_note-knoedel-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-knoedel_2-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Knödel: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.peterknoedel.de/lehre/FHA-Stahl/Skript/SpezForm/Indu/Trapez.pdf"><i>Trapezprofile</i></a>, FHA Industriebau, Stahlbau, HS Augsburg – Studiengang Bauingenieur, Bearbeitungsstand 09.10.2009 – In: peterknoedel.de</span>
</li>
<li id="cite_note-:0-3"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:0_3-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_3-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_3-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:0_3-3">d</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Deutsches Institut für Normung (DIN): <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.beuth.de/de/norm/din-en-10346/226007287"><i>DIN EN 10346, Kontinuierlich schmelztauchveredelte Flacherzeugnisse aus Stahl zum Kaltumformen, Technische Lieferbedingungen, Berlin.</i></a> Beuth-Verlag, 1.&nbsp;Oktober 2015,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 22.&nbsp;Dezember 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATrapezblech&amp;rft.title=DIN+EN+10346%2C+Kontinuierlich+schmelztauchveredelte+Flacherzeugnisse+aus+Stahl+zum+Kaltumformen%2C+Technische+Lieferbedingungen%2C+Berlin&amp;rft.description=DIN+EN+10346%2C+Kontinuierlich+schmelztauchveredelte+Flacherzeugnisse+aus+Stahl+zum+Kaltumformen%2C+Technische+Lieferbedingungen%2C+Berlin&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.beuth.de%2Fde%2Fnorm%2Fdin-en-10346%2F226007287&amp;rft.creator=Deutsches+Institut+f%C3%BCr+Normung+%28DIN%29&amp;rft.publisher=Beuth-Verlag&amp;rft.date=2015-10-01">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://shop.ifbs.de/grundlagen-gl/305-gl04-korrosionsschutz-122020-download.html"><i>IFBS-Fachregeln des Metallleichtbaus, Grundlagen, 04.</i></a> IFBS e. V., Krefeld, 1.&nbsp;Dezember 2020,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 22.&nbsp;Dezember 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATrapezblech&amp;rft.title=IFBS-Fachregeln+des+Metallleichtbaus%2C+Grundlagen%2C+04&amp;rft.description=IFBS-Fachregeln+des+Metallleichtbaus%2C+Grundlagen%2C+04&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fshop.ifbs.de%2Fgrundlagen-gl%2F305-gl04-korrosionsschutz-122020-download.html&amp;rft.publisher=IFBS+e.+V.%2C+Krefeld&amp;rft.date=2020-12-01">&nbsp;</span></span>
</li>
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<li id="cite_note-:1-6"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-:1_6-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-:1_6-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://shop.ifbs.de/planung-und-ausfuehrung-pa/302-ordner-1-planungs-und-verlegehinweise-ausgabe-122020-druckversion.html"><i>IFBS-Fachregeln des Metallleichtbaus, Planung und Ausführung.</i></a> IFBS e. V., Krefeld, 1.&nbsp;Dezember 2020,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 22.&nbsp;Dezember 2021</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ATrapezblech&amp;rft.title=IFBS-Fachregeln+des+Metallleichtbaus%2C+Planung+und+Ausf%C3%BChrung&amp;rft.description=IFBS-Fachregeln+des+Metallleichtbaus%2C+Planung+und+Ausf%C3%BChrung&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fshop.ifbs.de%2Fplanung-und-ausfuehrung-pa%2F302-ordner-1-planungs-und-verlegehinweise-ausgabe-122020-druckversion.html&amp;rft.publisher=IFBS+e.+V.%2C+Krefeld&amp;rft.date=2020-12-01">&nbsp;</span></span>
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